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Naturschutzverband für Wildlachs

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Naturschutzverband für Wildlachs

Laxá í Kjós.

Photo: Páll Stefánsson.

Ein neuer Naturschutzverband, der sich den Schutz der wilden Fischbestände verschrieben hat, ist auf die Bühne der isländischen Umweltschutzorganisationen getreten. Der “Icelandic Wildlife Fund” (IWF) will seinen Fokus auf den Naturschutz und Umweltfragen richten, berichtet RÚV.

Vor allem der Schutz der Wildfischbestände wie Lachs, Forelle und andere Frischwasserfische in den Flüssen und Seen des Landes liegt dem Verband am Herzen.

In einer Pressemitteilung des Verbandes heisst es, der Verein sei eine Basisvereinigung und nicht gewinnorientiert. Es sei notwendig, sich intensiv Gedanken um die immer zahlreicher werdenden Aquafarmen an den Küsten des Landes zu machen.

Anfang Mai hatten 12 Verbände aus der Tourismusbranche und dem Angelsport die Ministerin für Fischerei und Landwirtschaft, Þorgerður Katrín Gunnarsdóttir, aufgefordert, den Eyjafjörður in Nordisland für das Aquafarming gesetzlich unter Naturschutz zu stellen. Neun Fjorde und Buchten in Island sind bereits derart geschützt, das heisst, dass Aquafarming dort nicht mehr möglich ist.

Guðni Guðbergsson, ein Experte für Frischwasserfische beim isländischen Marineforschungsinstitut, hatte im April kritisiert, dass die Erteilung von Genehmigungen für Aquafarmen viel schneller verlaufe als der Aufbau selbst. In Island gebe es nicht genug Erfahrung mit diesem Fischereizweig, und eigentlich brauche man einen Generalplan für das Aquafarming, um den wilden Fischbestand und die Natur nicht zu gefähren.

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