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Donnern am Gletscher war falscher Alarm

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Donnern am Gletscher war falscher Alarm

Photo: Dagmar Trodler

Bergführer, die mit Wandergruppen auf dem Sólheimajökull unterwegs waren, hatten am Nachmittag dumpfe Geräusche und Zischlaute gehört und im nach Schwefel riechenden Wasser Strudel gesehen. Daraufhin war der Sólheimajökull vom Zivilschutz gesperrt worden, berichtet RÚV.

Reisegruppen und Einzelreisende hatten das Gebiet verlassen müssen. Sólheimajökull liegt unmittelbar neben dem Mýrdalsjökull, welcher sich gerade in einer Phase der Unruhe befindet und nach heftigen Erdbeben am gestrigen Tag eine kleinere Gletscherflut in den Múlakvísl entlassen hatte.

Die südisländische Polizei hat die Lage inzwischen geprüft, und ein Hubschrauber der Küstenwache ist über den Vulkan geflogen. Dort wurde nichts Ungewöhnliches festgestellt, sodass das Gletschergebiet wieder geöffnet wurde.

Die Lage dort ist jedoch weiterhin unabsehbar. Die Konduktivität im Múlakvísl ist auf 250 S/cm gesunken, dort ist auch weiterhin starker Schwefelgeruch wahrzunehmen. Reisende werden aufgefordert, sich wegen der Gasentwicklung dort nicht aufzuhalten.

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