Reykjavík
12°C
NNW

Vet-Behörde stellt Pferdetötung richtig

Nachrichten

Vet-Behörde stellt Pferdetötung richtig

Photo: Screeenshot Vísir

Offenbar ist es nicht möglich gewesen, die Pferde, die vor einigen Tagen im Hörgársveit getötet worden sind, auf eine Art und Weise zu töten, wie sie das Tierschutzgesetz vorschreibt, “weil diese eine grosse Genauigkeit verlangt,” heisst es in einer Erklärung der Veterinäraufsichtsbehörde MAST. Gestern hatte das Fréttablaðið berichtet, dass auf dem Hof Skriðuland vier Hengste auf einem Beschluss von MAST hin vom Tierarzt in einer Serie mit einem Schuss in den Bug getötet worden seien.

Eine Woche später seien die Kadaver nicht beseitigt worden und lägen wie gefällt Bäume auf dem Grundstück herum. Die Geschichte hat ihren Anfang darin, dass sich ein Dutzend Hengste auf einem abgefressenen Weidestück des Hofes befunden hatte.

MAST schreibt in einem Brief an das Nachrichtenmagazin, es sei nicht richtig, dass wie in der Nachricht beschrieben zwei Hengste einen langen Weg zurückgelegt hätten, nachdem sie geschossen worden seien. Die Behörde erklärt, richtig sei, dass die Kadaver ausser Sichtweite der Ringstrasse und der Pferde, die noch getötet werden sollten, transportiert worden seien.

In der Nachricht des Fréttablaðið heisst es weiterhin, dass die Tiere mit einem Schuss in den Bug getötet worden seien. Es wird auf den 14. Artikel des Tierschutzgesetzes hingewiesen, welcher besagt, dass Pferde mit einem Schuss in den Kopf getötet werden sollen. “Es ist erlaubt, ein Pferd mit einem Schuss in die Stirn zu töten […] mit einer Schusswaffe mit freiem Schuss. Es ist auch erlaubt, ein Bolzenschussgerät zu benutzen, mit einem Bolzen, welcher in das Gehirn eindringt.”

Die Veterinäraufsichtsbehörde schreibt in ihrer Mitteilung an das Nachrichtenmagazin, dass die besagte Tötung der Pferde innerhalb des gesetzlichen Rahmens der Regeln um den Tierschutz stattgefunden habe. Dem Pferdeschutzgesetz zufolge müssten ernsthaft erkrankte oder verletzte Pferde so rasch und einfach wie möglich getötet werden, wenn eine Behandlung nicht möglich sei.

“Es war nicht möglich, die Methoden anzuwenden, die das Tierschutzgesetz für die Tötung von Tieren vorschreibt, da sie eine grosse Genauigkeit vorsieht. Es handelte sich hier um schwer verletzte, wilde Hengste, die der Tierarzt in Absprache mit ihrem Besitzer zu töten entschied. Die Aufsichtsbehörde geht davon aus, dass die korrekte Methode gewählt wurde, um die Pferde nach den Vorgaben des Tierschutzgesetzes zu töten.”

Die Behörde lässt auch wissen, dass dem Besitzer der Pferde das Sorgerecht für diese Pferde nicht entzogen worden sei. Das hatte Vísir so geschrieben. Sie betont, dass wie schon in der Nachricht erwähnt, es nicht die Aufgabe von MAST sei, Kadaver von einem Hof zu entfernen, dies einzig die Pflicht des Landbesitzers.

Die Pferde sind inzwischen in den Kadavercontainer der Gemeinde entsorgt worden.

More news

Booking.com

Please consider supporting Iceland Review

IR Online

€3

Support

per month
IR Online

€5

Support

per month
IR Online

€10

Support

per month
IR Magazine

€55

For 6 Issues

per year

DIE IN DIESER RUBRIK VERÖFFENTLICHTEN BEITRÄGE GEBEN NICHT ZWANGSLÄUFIG DIE MEINUNG DER REDAKTION ODER DES HERAUSGEBERS WIEDER.