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57.000 Schneehühner zur Jagd freigegeben

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57.000 Schneehühner zur Jagd freigegeben

Schneehuhn, weiblicher Vogel im Gefiederwechsel. Photo: Dagmar Trodler

In der diesjährigen Jagdsaison sollen 57.000 Schneehühner (rjúpa) gejagt werden dürfen, wie in einer Mitteilung des isländischen Naturkundeinstitutes zu lesen ist. Demnach ist der Schneehuhnbestand im vergangenen Sommer an zwei Plätzen im Land gezählt worden. Im Nordosten war der Kükenbestand um 78 Prozent gestiegen, im Südwesten des Landes um 79 Prozent.

Die geschätze Gesamtzahl der Alpenschneehühner in Island beträgt um die 173.000 Tiere. Im Jahr 2016 hatte die Zahl bei 132.000 gelegen. Am seltensten sind die im Winter schneeweissen Vögel im Südosten und in den Westfjorden anzutreffen.

Im vergangenen Jahr war das Institut davon ausgegangen, dass der Bestand eine Bejagung von 40.000 Vögeln aushalten kann. In diesem Jahr kann diese Zahl auf 57.000 Vögel erhöht werden, ohne dass negative Folgen für den Bestand zu erwarten sind.

Die Jagdsaison auf Schneehühner ist sehr kurz, sie ist nur für 12 Tage angesetzt und findet meist an den Wochenenden statt.

Rjúpa ist in Island ein beliebtes Weihnachtsgericht, und ähnlich wie Rentier nur schwer zu bekommen, wenn man keine Jagdlizenz hat. Die Vögel sind in den Sommermonaten unscheinbar braun, im Winter tragen sie ein weisses Gefieder. Charakteristisch ist ihr tiefer krächzender Ruf, der fast einem Frosch ähnelt.

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