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Kein Kraftwerk an der Stóra-Laxá

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Kein Kraftwerk an der Stóra-Laxá

Kaum zugänglich: die Naturperle Laxárgljúfur. Photo: Dagmar Trodler

Am Fluss Stóra-Laxá in Südwestisland wird es vorerst keine Kraftwerksprojekte geben. Dafür hat die Gemeindeverwaltung des Bezirks Hrunamannahreppur gesorgt.

“Es ist das erklärte Ziel und der Wille der Gemeindedirektion, dass die Naturschönheit und die Sonderstellung des Wassergebietes der Stóra-Laxá und der einzigartigen Schlucht Laxárgljúfur in keinster Weise bedroht werden, sie spricht sich daher kategorisch gegen die Erteilung einer Forschungslizenz aus,” heisst es von Seiten der Gemeindeleitung in einem Antwortbrief an die Energiebehörde Orkustofnun.

Die Behörde hatte von der Gemeinde wissen wollen, wie es um eine Genehmigung zur Erforschung des Flussgebietes aussieht, da der nationale Energierahmenplan ein 30 MW Wasserkraftwerk am oberen Teil der Stóra-Laxá vorsieht, berichtet Vísir.

“Hierbei geht es um eine Erneuerung der Forschungslizenz, die Ende 2016 ausgelaufen ist. Die Gemeindedirektion ist der Ansicht, dass ein derartiges Vorhaben negative Auswirkungen auf die unberührte Natur des Gebietes als solches, sowie auf die Angel- und Wasserregion der Stóra-Laxá haben wird,” heisst es im Sitzungprotokoll der Gemeindeleitung.

Die Schlucht Laxárgljúfur liegt in der Nähe der Auftriebsweiden der Gemeinde und ist durch ihre Unzugänglichkeit vom grossen Tourismus weitgehend verschont geblieben.

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