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Drei Isländer beim Dubliner Literaturpreis

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Drei Isländer beim Dubliner Literaturpreis

Yrsa Sigurðardóttir.

Photo: Geir Ólafsson.

Drei isländische Schriftstellern befinden sich unter den 150 Nominierten für den Internationalen Dubliner Literaturpreis: Yrsa Sigurðardóttir, Jón Kalman Stefánsson und Sjón.

Der Preis wird jedes Jahr für einen Roman vergeben, welcher in englischer Sprache geschrieben oder ins Englische übersetzt wurde. Die Nominierungen wurden durch Bibliotheken auf der ganzen Welt übermittelt, berichtet RÚV.

Yrsa Sigurðardóttir wurde für ihren Roman Lygi nominiert, die englische Übersetzung von Victoria Cribb lautet Why did you lie?.

Jón Kalman Stefánsson wurde für Fiskarnir hafa engan fætur, in der englischen Übersetzung Fish have No Feet von Philip Roughton nominiert.

Sjón erhielt die Nominierung für sein Buch Mánastein, in der englischen Übersetzung von Victoria Cribb Moonstone – The boy Who Never Was.

Die drei Titel wurden von den Bibliotheken in Reykjavík und Genf vorgeschlagen.

Im April gibt es dann eine Liste, der Preis selbst wird am 13. Juni verliehen. Der Gewinner erhält 100.000 EUR, einen der am höchstdotiertsten Geldpreise in der Literaturwelt. Die Siegerübersetzung erhält immerhin noch ein Viertel, nämlich 25.000 EUR für den Übersetzer.

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