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Wild Campen im Süden nun polizeilich verboten

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Wild Campen im Süden nun polizeilich verboten

Bislang noch als joke gesehen, doch nun polizeiliche Regelung. Photo: Dagmar Trodler

Die Polizei in Südisland hat einer Regelung zugestimmt, nach der das Campen in bewohnten Regionen ausserhalb von Campingplätzen nicht mehr erlaubt ist, berichtet mbl.is

“Wir behandeln damit die Camper-Autos. Die sind in den polizeilichen Regelungen bis jetzt nicht aufgetaucht. Wir werden versuchen, dies wie andere polizeiliche Angelegenheiten zu regeln und Touristen an die Servicebereiche verweisen,” erklärt der Chef der südisländischen Polizei, Kjartan Þorkelsson.

Die neue Regelung gilt seit dem Montag. Demnach ist es verboten, die Nacht in einem Zelt, einem Zeltanhänger oder in einem Camper in bewohnten Regionen zu verbringen. Dazu zählen auch öffentliche Parkplätze und Einfahrten ausserhalb der Ortschaften.

Von jetzt an können Reisende nur noch auf den Campingplätzen der 14 Gemeinden Südislands, vom Hornafjörður bis nach Hveragerði, ihr Nachtlager aufschlagen.

Es betrifft nicht das Übernachten im Hochland. “Wenn Sie natürlich in den Bergen unterwegs sind, mit dem Zelt auf dem Rücken, dann haben Sie kein Problem,” sagt Kjartan.

In der Regelung werden als bewohnte Regionen all jene Gegenden bezeichnet, die nicht Wildnis sind, Wildnis hingegen sind Regionen, wo Menschen nicht dauerhaft leben und wo es keine herausragenden Bauwerke und Infrastrukturen gibt.

Auch das öffentliche Wasserlassen und Verrichten von Geschäften ist in Ortschaften und bewohnten Regionen nun polizeilich verboten. Toilettenpapier und Hinterlassenschaften an Sehenswürdigkeiten und selbst vor Hauseingängen hatten in der jüngsten Vergangenheit viele Inselbewohner erzürnt. Die meisten Camper-Fahrzeuge sind nicht mit mobilen Toiletten ausgestattet.

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