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Keine Ruhe am Öræfajökull

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Keine Ruhe am Öræfajökull

Photo: Dagmar Trodler

Die neu geformte Caldera im Öræfajökull sinkt weiter ab, berichtet RÚV.

Geologen zufolge kann dies zweierlei bedeuten: entweder befindet sich immer noch Hitze unterhalb der Eiskappe, oder aber die Caldera entleert sich. Derzeit hat sie eine Tiefe von 22 Metern.

Am Montag waren Wissenschaftler zuletzt über den Vulkan geflogen, wann der nächste Flug stattfindet, ist derzeit noch unklar. Doch die Region wird engmaschig überwacht. Am Montag hatte auch eine Bewohnerversammlung im Öræfasveit stattgefunden, wo ein neu verfasster Evakuierungsplan für den Fall eines Vulkanausbruchs und einer Gletscherflut vorgestellt worden war.

Für alle Reisenden, die sich im Öræfasveit aufhalten, ist es wichtig das Mobiltelefon immer eingeschaltet zu haben, da im Notfall eine SMS an alle in der Region zu ortenden Telefone geschickt wird.

Der Vulkan an der Südwestflanke des Vatnajökull war 300 Jahre nicht aktiv gewesen. In den vergangenen Wochen hatten sich immer mehr Erdbeben in der Region ereignet, vor zwei Wochen war eine Caldera in der eisigen Oberfläche des Vulkans entstanden.

Vor seiner ersten schriftlich belegten Eruption war der Name des Gletschers Knappafellsjökull gewesen. Der Ausbruch im Jahr 1362 zerstörte das gesamte umliegende Land und hinterliess für Jahrzehnte eine Wüste. Der Name des Vulkans wurde in Öræfajökull geändert, der Einödenvulkan.

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