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2017 bringt niedrigste Geburtenrate

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2017 bringt niedrigste Geburtenrate

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Photo: Páll Stefánsson.

Einer neuen Studie des statistischen Amtes zufolge ist die Geburtenrate in Island weiter gesunken, von 1,75 Kinder pro Frau im Jahr 2016 auf 1,71 Kinder im vergangenen Jahr. Damit ist die Geburtenrate der Isländerinnen so niedrig wie noch nie zuvor.

Am höchsten war die Geburtenrate in den Jahren 1959 mit 4,24 Kindern pro Frau, sowie im Jahr 1960 mit 4,27 Kindern.

Im vergangenen Jahr hatte es 4071 Lebendgeburten gegeben – 2112 Jungen und 1959 Mädchen.

Die meisten Kinder kamen im Hauptstadtbereich zur Welt, mit 1536 Kindern in Reykjavík selbst, 441 in Kópavogur und 360 Kinder in Hafnarfjörður. Der August war mit 379 Kindern der geburtenstärkste Monat, die wenigsten Kinder (278) wurden im Februar geboren.

Das Durchschnittsalter isländischer Mütter ist in den vergangenen Jahren gestiegen. Im vergangenen Jahr lag es für Erstgebärende bei 27,8 Jahren, in den 70ger Jahren des letzten Jahrhunderts waren die meisten Erstgebärenden unter 22 Jahren alt.

Ein weiteres interessantes Ergebnis ist die Tatsache, dass 71 Prozent aller im Jahr 2017 geborenen Kinder in Island ausserhalb einer Ehe zur Welt gekommen sind. Auch wenn diese Zahl recht hoch ist, stammen die meisten dieser Kinder doch aus einer eheähnlichen Gemeinschaft. Nur 14,8 Prozent der Kinder wurden Eltern geboren, die nicht zusammenlebten.

Die gesamte Studie (in englischer Sprache) findet man hier.

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