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Umweltministerium pflanzt 1000 Birken

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Umweltministerium pflanzt 1000 Birken

Photo: Dagmar Trodler

Mitarbeiter des isländischen Ministeriums für Umwelt und Resourcen haben am vergangenen Freitag 1000 junge Birken gepflanzt und damit ein Projekt zum Kohlendioxidausgleich gestartet, berichtet RÚV. Das Projekt soll über zwei Jahre laufen.

Die Bäume sind in einem Aufforstungsgebiet in der Nähe von Þorlákshöfn in Südisland gepflanzt worden, wie es auf der Webseite des Ministeriums heisst. Der neue Wald soll den Namen Þorláksskógur (Þorlákswald) tragen.

Einer Pressemitteilung zufolge will das Ministerium auf die Reduzierung von Kohlendioxidemissionen hinarbeiten, doch hinter solchen Pflanzaktionen steht zusätzlich die Idee, die unvermeidbaren Emissionen auszugleichen. Vor allem aber will man die Emissionen durch den Verkehr reduzieren, insbesondere im Bereich des internationalen Flugverkehrs.

Wiederaufforstung und Begrünung gehören zu einer Liste der “Grünen Schritte”, die die Regierung unternimmt, um den Staat umweltfreundlicher arbeiten zu lassen.

“Wir alle müssen tun, was immer wir können, um unsere Kohlendioxidspur zu reduzieren, und die “Grünen Schritte” sind ein sehr wichtiges Instrument, welches uns dabei hilft,” erklärte Umweltminister Guðmundur Ingi Guðbrandsson.

Erst kürzlich hatten alle Abteilungsleiter, die dem Umweltministerium unterstehen, eine Vereinbarung unterzeichnet, in der sie sich verpflichten, für ihre Abteilungen kohlendioxidreduzierende Ziele zu schaffen und darauf hinzuarbeiten, dass sie in der Ausübung ihres Dienstes keine solcher Emissionen mehr verursachen.

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