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Reiten ein Männersport? Nur 9 Frauen beim LM-Tölt

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Reiten ein Männersport? Nur 9 Frauen beim LM-Tölt

Zum ersten Mal in der T1 beim Landsmót: Nói frá Saurbæ, Reiterin und Besitzerin ist Sina Scholz. Photo: Árni Rúnar Hrólfsson

Am 1. Juli 2018 beginnt das diesjährige Landsmót hestamanna, die nationale Zuchtschau der Islandpferde, wo die besten Pferde und Reiter des Landes um Noten und Preise kämpfen. Gezeigt werden die Pferde in ihren Gangarten, vor allem Tölt und Rennpass in verschiedenen Disziplinen, für die Teilnahme am Landsmót musste man sich in den Frühjahrsprüfungen qualifizieren. Die Teilnehmerliste für die Prüfung Tölt T1 steht nun fest, wie Hestafréttir berichtet.

Bemerkenswert an dieser Liste ist, dass unter den 30 Teilnehmern nur neun Frauen zu finden sind. Wie es scheint, so schreibt Hestafréttir, ist der Reitsport in Island ein Männersport, auch wenn die Frauen sich in den vergangenen Jahren durchaus einen Platz erkämpft haben und viele den Männern in nichts nachstehen.

Die acht Damen, die sich für die Paradeprüfung T1 qualifiziert haben, sind teils bekannte Gesichter wie Elín Holst, Hulda Gústafsdóttir, Edda Rún Guðmundsdóttir und Lena Zielenski, aber auch einige Frischexaminierte von der Reitsportschule in Hólar, wie Jóhanna Margrét Snorradóttir, Fríða Hansen, Hanna Rún Ingibergsdóttir und Lára Jóhannsdóttir, sind mit von der Partie.

Weiter unten in der Teilnehmerliste für den Tölt findet sich auch die aus Deutschland stammende Sina Scholz, die mit Nói frá Saurbær in die Bahn reiten wird.

Für Nói und Sina ist dies das erste Mal, dass die beiden auf einem Turnier in Reykjavík antreten, und auch die Teilnahme an einer Töltprüfung auf dem Landsmót stellt eine Premiere für beide dar.

Dabei ist der hochgeprüfte neunjährige Rapphengst der einzige Fünfgänger, der sich in diesem Jahr im Fünfgang wie im Tölt mit Noten über 7 für die Töltprüfung qualifizieren konnte. Der Nachkomme von Vilmundur frá Feti aus der Naomi frá Saurbæ darf damit als echter Allrounder gelten.

“Ich erwarte eine starke Töltprüfung, mit vielen tollen Töltern, unter denen wir unser Bestes geben werden,” sagt Sina, die auf Miðsitja in Nordisland lebt und trainiert. “Wir sind sehr gespannt und freuen uns mächtig auf unser Debüt!”

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