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Weitere Rettung vom Fimmvörðuháls

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Weitere Rettung vom Fimmvörðuháls

Hiking Laugavegur

Photo: Páll Stefánsson.

Nachdem gestern zwei Wanderer von der beliebten Wanderroute am Fimmvörðuháls zwischen Skógar und der Þórsmörk gerettet werden mussten, weil sie wegen Erschöpfung nicht weiter konnten, wurden die Freiwilligen der isländischen Rettungsorganisation heute morgen gegen acht Uhr erneut dorthin gerufen. Diesmal hatte ein ausländisches Paar um Hilfe gebeten, berichtet RÚV.

Die beiden hätten die Bedingungen unterschätzt, sie seien erschöpft und wagten sich nicht weiter, heisst es von Seiten Landsbjörgs. Der Hilferuf kam von der Berghütte Baldvinsskála südlich des Passes, ein Geländefahrzeug der Organisation ist derzeit unterwegs, um die beiden abzuholen.

Gestern hatte ein Wanderer von der Fjallabak syðri Route geholt werden müssen, der wegen Erschöpfung aufgegeben hatte, und in Ísafjörður hatten drei Personen vom Berg oberhalb der Stadt gerettet werden müssen, wo sie nicht mehr weiterkonnten.

In der Routenbeschreibung des isländischen Wandervereins heisst es, dass die Fimmvörðuháls-Route die beliebteste aber auch gefährlichste Wanderroute Islands sei, weil sich hier das Wetter oft rasch und heftig ändert. Sturm, Nebel und auch Schneesturm können jederzeit über den Wanderer hereinbrechen, auch wenn das Wetter in Skógar vielversprechend wirkt. Besonders warme Kleidung und ausreichend Proviant sind unabdingbar, auch ist die Wanderung nichts für Ungeübte, da sie sich auf 1000 Höhenmeter hochschraubt.

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