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Erhöhter Fluorgehalt im Gras des Reyðarfjörður

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Erhöhter Fluorgehalt im Gras des Reyðarfjörður

Photo: Dagmar Trodler

Im vergangenen Monat Juni hat die gemessene Fluormenge rund um das Aluminiumwerk Alcoa Fjarðaál im ostisländischen Reyðarfjörður über dem Durchschnittswert der Sommermessungen gelegen, zitiert RÚV eine Mitteilung des Unternehmens.

Steigen die Werte über den Durchschnittswert, müssen weitere Messungen unternommen und die Schafe kontrolliert werden.

Das Naturinstitut Ostislands misst in jedem Monat zweimal an 34 Stellen im Reyðarfjörður den Fluorgehalt in der Vegetation, um die Gesundheit der dort weidenden Tiere sicherzustellen.

Ein erhöhter Fluorgehalt im Gras hat keine direkte Auswirkung auf das weidende Tier, ausser es frisst über einen längeren Zeitraum fluorbelastetes Heu, heisst es in der Mitteilung des Unternehmens.

Die Fluorverschmutzung wird weiter überwacht, seit Jahresbeginn hatte sie unter der für die Betriebsgenehmigung geltenden Grenze gelegen.

Aller Wahrscheinlichkeit liegt der Grund für den erhöhten Fluorgehalt im schönen Wetter, welches den ganzen Sommer über in der Region geherrscht hatte. Das Wetter hat Einfluss auf die Messergebnisse. Zuletzt waren die Fluormesswerte im Sommer 2012 über den zulässigen Grenzwert gestiegen.

Wie es in der Erklärung des Unternehmens heisst, besteht keine Gefahr für den Menschen durch die Fluorverschmutzung.

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