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Wasserpegel an der Skaftá steigt, Fjallabak gesperrt

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Wasserpegel an der Skaftá steigt, Fjallabak gesperrt

The bridge across Eldvatn, South Iceland, in the Skaftá flood 2015.

Photo: The Icelandic Road Administration/Facebook.

Der Wasserpegel an der Skaftá steigt stündlich und mit hohem Tempo an, auch die Konduktivität weist immer höhere Werte auf. Gestern hatte sich der östliche Krater des Skaftárjökull entleert. Da sich unter den Kratern ein Erdwärmegebiet befindet, passieren solche Vorgänge regelmässig. Zuletzt hatte sich einer der Krater im Jahr 2015 mit einem Gletscherlauf entleert.

Um 6 Uhr heute morgen rauschten 1251 Liter pro Sekunde am Sveinstindur vorbei, am Eldvatn bei Eystri-Ásum wurden 350 Liter pro Sekunde gemessen, die Wassertiefe beträgt 3,50m. Die Eishöhle unterhalb des Kraters ist bis zum Morgen um 56 Meter eingesunken, berichtet RÚV.

Verkehr und Zugang an der Skaftártunga und in die Fjallabak-Route ist gestern gesperrt worden. Die Polizei überwacht das Gelände, nachdem in Zusammenarbeit mit dem Zivilschutz die Ungewissheitsstufe über die Region verhängt worden war.

Zwischen 30 und 40 Mitglieder der regionalen Rettungsteams hatten das Gebiet geräumt. Die Rettungsleute, die derzeit in der Hochlandwacht Dienst tun, fuhren nach Langisjór und zu den Berghütten an Sveinstindur und Skælingar, um Wanderer von dort wegzuholen. Man wusste von zwei Wandergruppen, die sich in dem Gebiet aufhielten, ausserdem gibt es zahllose Wanderer, die alleine unterwegs sind. In einer Hütte fand man Ausrüstungsgegenstände, die dazugehörigen Wanderer mussten gesucht werden.

Landsbjörg liess wissen, dass sich niemand in Gefahr befindet.

Die Polizei weist Reisende an, das Gebiet nicht zu betreten und Sperrungen zu respektieren. An den anschwellenden Flüssen muss mit der Entwicklung von giftigen Gasen gerechnet werden, die zu Augen- und Schleimhautreizungen führen können.

Touristen, die im Hochland wandern wollen, sollten ihre geplante Wamderroute bei safetravel registrieren – in Fällen wie diesem wird es damit einfacher, von den freiwilligen Suchtrupps gefunden zu werden. Unter Alerts gibt es auf safetravel immer aktuelle Warnhinweise.

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