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Reykjadalur könnte Naturschutzgebiet werden

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Reykjadalur könnte Naturschutzgebiet werden

Reykjadalur

Photo: Umhverfisstofnun/Facebook.

Die Behörden prüfen derzeit, ob das Reykjadalur oberhalb von Hveragerði in Südisland als geschütztes Gebiet eingetragen werden kann, berichtet RÚV. Das Tal erlangte in den vergangenen Jahren durch den “heissen Fluss”, in dem man baden kann, einige Berühmtheit und musste ob der zunehmenden Bodenzerstörung durch die vielen Besucher in diesem Frühjahr temporär gesperrt werden. Vor allem in regenreichen Monaten verwandeln sich die Wege dort in Schlammpfade.

Nach einem Treffen der Bürgermeister von Ölfus und Hveragerði schickte die Umweltbehörde den beiden ein Schreiben mit der Aufforderung, ihren Standpunkt in der Angelegenheit kund zu tun. Ausserdem sollte ein Vertreter der Gemeinde sich an der Arbeit einer Bodenkonservierungsgruppe beteiligen.

Die Gemeinden sind der Idee, das Reykjadalur offiziell unter Schutz zu stellen, nicht abgeneigt. Es ist offensichtlich, dass der Fussgängerverkehr in dem Gebiet in den vergangenen Jahren dramatisch zugenommen hat und negative Auswirkungen auf die Umwelt dort zeigt.

Ein weiteres Beispiel für eine Befriedungsmassnahme aus Naturschutzgründen ist Gjáin, das Tal der Wasserfälle in Südisland. Das Tal ist zwar nur über Schottterpisten zugänglich, dennoch erfreut es sich so grosser Beliebtheit, dass Wanderwege und Pfade inzwischen ausgetreten sind und an vielen Stellen Matsch die Vegetation zurückgedrängt hat. Die Gemeinde Skeiða- und Gnúpverjahreppur arbeitet derzeit an der der Befriedung des Gebietes.

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