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Lawinenschutz in Ísafjörður verbessert

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Lawinenschutz in Ísafjörður verbessert

Avalanche guards Ísafjörður

Photo: A screenshot from RÚV.

Mehr als 300 Lawinenschneebrücken sind in den vergangenen Tagen im Skutulsfjörður in den Westfjorden fertiggestellt worden, viele von ihnen wurden per Hubschrauber an den steilen Hang des Berges Kubbi transportiert, an dessen Hängen die Stadt Ísafjörður liegt, berichtet RÚV.

An den Hängen des Kubbi gibt es insgesamt 332 Höhlen, weswegen die Lawinengefahr dort sehr hoch ist. Die 1360 Befestigungen der Lawinenverbauung wurden einzeln in den Berg gebohrt. Man habe danach unterschiedlich lange Beine, so steil sei der Berg, resümiert Projektleiter Ágúst Ólafsson.

Massgeblich beteiligt an dem Projekt waren Teams von acht bis achtzehn Arbeitern aus Lithauen, die über eine Zeitarbeitsfirma angeheuert worden waren. Die Arbeiten hatten während der letzten beiden Sommer stattgefunden und konnten nun abgeschlossen werden.

Die Schneebrücken und ihre Ausführung waren zuvor in der Region heiss diskutiert worden, vor allem der Wirtschaftsweg an den Hafrafellsháls, wo die Brücken aufgestellt wurden, fand nur wenig Freunde. Doch wie Ágúst Ólafsson versicherte, werde der Weg nach Projektabschluss nicht mehr benötigt, und alle Schilder werden beseitigt. Die Schneebrücken brächten kaum oder keine Instandhaltungsarbeiten und sollten für die kommenden 50 Jahre ausreichen.

Im Nachrichtenlink findet man einen Kurzvideo zu den Arbeiten.

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