
Viðskiptablaðið berichtet, dass der neue Premierminister Islands, Sigmundur Davíð Gunnlaugsson, und sein Assistent Jóhannes Þór Skúlason, der am Steuer sass, auf dem Rückweg nach Reykjavík von der Pressekonferenz am Mittwoch, bei der der neue Koalitionsvertrag offiziell vorgestellt wurde, wegen überhöhter Geschwindigkeit gestoppt wurden.
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Es wäre unangenehm die Islandfähre Norröna zu verpassen, denn sie verkehrt nur einmal pro Woche. Mir passiert so etwas nicht. Und doch nahm meine dreitägige Seereise diesmal einen unvorhergesehenen Verlauf...
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Schülerinnen und Schüler der Klasse 3f/4f aus Gengenbach/Strohbach im Schwarzwald erlebten vom 19. März bis zum 23. März eine Klassenreise ganz besonderer Art. Sie besuchten ihre Comenius-Partnerschule in Island (wir berichteten).
Dreizehn Kinder, nur begleitet von ihrer Klassenlehrerin Karin Alst, Comenius-Koordinatorin Angelika Stelzer und der Studentin Anne-Sophie Stöhlker.
Bevor sie jetzt in die Osterferien gingen, haben sie für Mein Island über ihre aufregende Reise geschrieben. Sie haben den Titel Unser Island gewählt - und daraus kann man ersehen, wie wohl sich sich gefühlt haben.
Hier ist ihr Bericht:
Für viele von uns war die Reise nach Island mit dem ersten Flug verbunden. Wir zeigten unsere Aufregung kaum. Die Crew von Icelandair war aber auch so nett zu uns! ;-)

Und …… stellt Euch vor, Fabiolas Hase wurde am Frankfurter Flughafen sogar nach Drogen untersucht!
Wir waren in Reykjavik und Garðabær.


Die Lavasteine zogen uns immer wieder magisch an, ob morgens in aller Herr-Gotts-Frühe beim Verlassen des Guesthouse, abends bei der Rückkehr oder unterwegs.

So sahen wir ganze Lavafelder, Lavahöhlen oder Kunstwerke aus Lavastein. Nebenbei hat uns Frau Stelzer die Entstehung von Stricklava erklärt.




Die Sprache Islands ist für uns nicht einfach gewesen. Am leichtesten merkten wir uns : Góðan daginn! - Takk! - Bless!
Doch mit den guten Englischkenntnissen der isländischen Kinder und mit Händen und Füßen, gelang die Verständigung.
Auch manche Namen wie Víðir, Gunnar, Sunneva oder auch Snædís, Smári waren uns total neu!

Hier gehen zwei isländische Schülerinnen mit zwei deutschen auf Rundgang durch die Schule.
Bezahlen mussten wir mit Isländischen Kronen (ISK). Das war ungewohnt für uns, denn innerhalb von Europa sind wir gewohnt überall mit Euro zu bezahlen.

An den kalten Wind konnten wir uns schwer gewöhnen, aber am letzten Tag im Schwimmbad störte er uns nicht. Wir warteten oben auf der Rutsche in der Kälte, bis endlich das grüne Licht für unsere Rutschpartie aufleuchtete. Wenn es uns zu kalt wurde, wechselten wir einfach in einen der Hot Pots.

Nett war auch, dass der Bademeister gleich 2x das Wellenbad für uns angeschaltet hat.

Auf unserer Rundfahrt erlebten wir einige Highlights. So sahen wir einen Platz in der Allmännerschlucht (Almannagjá) im Þingvellir, an dem früher Gericht gehalten und auch die Gesetze verkündet wurden.

Und wir warteten geduldig auf den Geysir, der polternd vor unseren Augen ausbrach.
Wichtig für einige von uns war der Ritt auf den Islandpferden im Zoo von Reykjavik.

Wir haben Profis unter uns, die sich auch mit dem Striegeln oder gar der Hufpflege gut auskannten. Die Pferde genossen das sichtlich!

Das Fahren mit öffentlichen Bussen in Island, vor allem mit Busfahrerinnen, war meist ein kleines Abenteuer. Man muss sich gut festhalten, um nicht umzufallen beim Bremsen oder Anfahren.
Unser netter Privatfahrer hat während der Rundfahrt immer wieder kleine Witzchen erzählt, z.B.: „Was machen isländische Kinder, wenn sie sich im Wald verlaufen?“
Antwort: „Sie stehen einfach auf …, denn der isländische Wald hat nur die Höhe von Büschen.“

Es gab Kinder, die das Haus des Präsidenten fotografierten. Ihre Eltern meinten dann, dass die Gräber im Vordergrund des Bildes gemeint seien, wir also beim verstorbenen Präsidenten gewesen seien! Sie konnten es nicht fassen, dass der isländische Präsident ohne große Schutzvorrichtung lebt.
Manch ein Kind bot auch seinen Zeigefinger als Imbiss für einen Frosch im Zoo an. Dieser packte beherzt zu, aber keiner hatte seine Kamera gezückt - leider!

Wir erlebten eine tolle Zeit mit vielen neuen Eindrücken in Island. Unseren Eltern und Sponsoren möchten wir gerne danken - öffentlich! Sie haben uns ermöglicht, ein Land weit weg von uns, das ganz anders aussieht und viele liebe Menschen kennenzulernen, eine bemerkenswerte Schule zu erleben und mit einer fremden Sprache umzugehen.

Anna Sch., Anna W., Anne, Fabiola, Lara, Marlene, Nicole, Noah, Samuel W., Samuel Z., Selina, Tim und Vanessa.
Nach dem „Ausbruch“ isländischer Literatur auf der Frankfurter Buchmesse 2011 stelle sich die Frage, welche Eindrücke bleiben, schreibt Gauti Kristmannsson im Vorwort zu Ausbrüche und Eindrücke.
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