
Am 2. Mai diesen Jahres wurden am nordisländischen Mývatn eher zufällig Vandalismusspuren in der Natur entdeckt: jemand hatte mit weißer Farbe Worte auf Stein und Boden und Pflanzen gesprüht.
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Es wäre unangenehm die Islandfähre Norröna zu verpassen, denn sie verkehrt nur einmal pro Woche. Mir passiert so etwas nicht. Und doch nahm meine dreitägige Seereise diesmal einen unvorhergesehenen Verlauf...
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Das Wetter in Island ist unvorhersehbar. Im Süden des Landes lachte die Ostersonne vom Himmel, im Norden kehrte der Winter zurück: viele anlässlich des Musikfestivals „Aldrei fór ég suður“ (Nie fuhr ich gen Süden) in Ísafjörður in den Westfjorden angereisten Gäste konnten nach den klangvollen Tagen gestern nicht nach Hause fahren, weil heftige Schneefälle den Verkehr lahmlegten.
Themenfoto: Páll Stefánsson.
Nur 150 der 300 gemeldeten Passagiere der Inlandsfluglinie Air Iceland schafften es, heimzukehren. Dennoch versicherte der Marketingchef der Airline, Ingi Þór Guðmundsson dem Morgunblaðið, dass heute alle Flüge planmäßig verlaufen würden.
Festivalgäste, die mit dem Auto angereist waren, sahen sich mit schneebedeckten Straßen und schlechter Sicht konfrontiert.
Auf dem Hochlandpass Steingrímsfjarðarheiði gab es regelrechten Stoßverkehr. Alleine gestern befuhren 500 Fahrzeuge die Passstraße, und die Mitglieder der Rettungseinheit Dagrenning aus Hólmavík hatte alle Hände voll zu tun, von der Straße abgekommene Autofahrer aus den verschneiten Gräben zu bergen.
Die Polizei in den Westfjorden beteiligte sich an der Hilfe für die Reisenden. Alle, die nicht notwendigerweise nach Hause fahren mussten, wurden gebeten, ihre Abreise zu verschieben.
DT