
Am 2. Mai diesen Jahres wurden am nordisländischen Mývatn eher zufällig Vandalismusspuren in der Natur entdeckt: jemand hatte mit weißer Farbe Worte auf Stein und Boden und Pflanzen gesprüht.
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Es wäre unangenehm die Islandfähre Norröna zu verpassen, denn sie verkehrt nur einmal pro Woche. Mir passiert so etwas nicht. Und doch nahm meine dreitägige Seereise diesmal einen unvorhergesehenen Verlauf...
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Am vergangenen Samstag öffnete das Reykjavíker Blues Festival seine Tore. Gestern abend traten die “isländische Blues-Königin” Andrea Gylfadóttir mit ihrer Band Blues Men zusammen mit dem Marel Boles Project im Hotel Hilton Nordica in Reykjavík auf.
Das Blues Festival in Reykjavík, 2009. Foto: Páll Kjartansson.
Heute und morgen werden die amerikanischen Musiker John Primer und Michael Burks dort erwartet, das Konzert beginnt um 20 Uhr.
Grammypreisträger John Primer ist ein altgedienter Gitarrist, der schon mit Blueslegenden wie den Magic Slim and the Teardrops, Muddy Waters und Willie Dixon aufgetreten ist, liest man auf der Seite des Festivals.
„Nur wenige lebende Bluesmusiker sind in der Lage, den authentischen Chicagoblues mit solchem Gefühl und solcher Präzision zu interpretieren. John Primer wird daher auch „The Real Deal“ genannt.“
Michael Burks, genannt „Iron Man“, ist ebenfalls eine Hauptfigur des zeitgenössischen Blues. Er kombinierte intensiven elektrischen Gitarrenblues mit der ungezähmten Energie des Rock'n Roll. Sein im Jahr 2001 bei Alligator Records veröffentlichtes Album erntete viel Aufmerksamkeit.
Hier finden Sie weitere Informationen zum Festivalprogramm und zu den Künstlern (auf Englisch).
DT