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19.03.2012 | 12:00

Schlag gegen organisierte Kriminalität

Die isländische Polizei hat mit ausgedehnten Ermittlungen zur organisierten Kriminalität und illegalen Geldgeschäften begonnen. Vergangenen Mittwoch führte die Polizei eine Durchsuchung in acht Häusern durch und beschlagnahmte Drogen und Hehlerware. Sechs Personen wurden inzwischen in Polizeigewahrsam überstellt. Für vier von ihnen ist inzwischen Haftbefehl bis 21. März ergangen. Das Amtsgericht Reykjanes stand unter schwerer Bewachung, als das Urteil verkündet wurde.

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Die drei Männer und eine Frau sollen in Verbindung zu den isländischen Hells Angels stehen. Ihnen wird vorgeworfen, eine Frau bei ihr daheim in Hafnarfjörður brutal angegriffen zu haben. Als die Polizei am Tatort eintraf, war die Frau bewusstlos und stand unter Schock, sie war getreten, mit einem Baseballschläger verprügelt, sexuell belästigt und an den Haaren herumgezogen worden, berichtete Fréttablaðið.

Visir.is berichtete hingegen, die Frau sei bereits wieder aus der Haft entlassen anderen, die Männer müssten vier Wochen absitzen. Es wurde nicht bekannt, ob die beiden weiteren Männer inhaftiert würden oder nicht.

Nun berichtete Fréttablaðið, fünf der sechs Personen hätten Berufung beim Obersten Gerichtshof eingelegt. Eine der Personen ist bekannt für illegale Geldgeschäfte, und eine andere wurde bereits 2005 wegen eines brutalen Angriffs mit einer Axt zu einer siebenjährigen Haftstrafe verurteilt.

Stefán Eiríksson, Kommissar der Hauptstadtpolizei Reykjavík, sagte gegenüber mbl.is, die Polizei habe gerade einige Erfolge bei der Bekämpfung von organisierter Kriminalität gemacht. Allerdings, so Stefán, wären mit mehr Geld und Personal viel bessere Erfolge möglich; dann könnte man diese Operationen vielleicht sogar kontrollieren, etwas, wovon Nachbarstaaten noch nicht einmal träumen könnten.

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