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18.04.2012 | 10:00

Vulkanasche weiterhin ein Problem

Noch immer wirbelt der Wind Asche des Grímsvötn-Ausbruchs vom vergangenen Jahr auf, beeinträchtigt die Sicht und verschmutzt die Luft. Landwirte rufen nach Luftverschmutzungs-Melder. Der Vulkan Grímsvötn liegt unter dem Gletscher Vatnajökull, Süd-Island.

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Die Asche während des Ausbruchs in Grímsvötn. Foto: Robertas Mickevicius.

„Wir haben hier in Fljótshverfi wiederholt um einen Luftverschmutzungs-Melder gebeten, aber es bedeutet erheblichen Aufwand, so etwas genehmigt zu bekommen“, meinte Landwirt Björn Helgi Snorrason auf Kálfafell gegenüber Morgunblaðið.

Er sagte, die Umwelt-Agentur Islands klage darüber, kein Geld zu haben, doch er ist der Ansicht, das sei eine dürftige Entschuldigung, wenn man bedenkt, dass kleine Kinder in der Gegend leben, die der Luftverschmutzung ausgesetzt sind.

„Es ist schlimmer, als für die Leute zunächst ersichtlich ist. Man sieht es [die Asche] auf den Tischen, wenn man sie abwischt; die Schicht kehrt schnell zurück. Man ist hier sehr besorgt, weil man den Melder nicht bekommt”, fügte Björn hinzu.

Baldur Bjarnason, Landwirt auf Síða, berichtete, vor ein paar Tagen habe er aufgrund der vom Wind aufgewirbelten Asche kaum seine Schafhürden erkennen können, die gerade einmal 500 Meter von seinem Haus entfernt sind.

Kristján Geirsson, Bereichsleiter in der Umwelt-Agentur, sagte, man werde die Anfrage prüfen, wies aber darauf hin, in Kirkjubæjarklaustur gebe es ja bereits einen Luftverschmutzungs-Melder.

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