
Am 2. Mai diesen Jahres wurden am nordisländischen Mývatn eher zufällig Vandalismusspuren in der Natur entdeckt: jemand hatte mit weißer Farbe Worte auf Stein und Boden und Pflanzen gesprüht.
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Es wäre unangenehm die Islandfähre Norröna zu verpassen, denn sie verkehrt nur einmal pro Woche. Mir passiert so etwas nicht. Und doch nahm meine dreitägige Seereise diesmal einen unvorhergesehenen Verlauf...
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Nachdem Emil Valgeirsson auf einer Wanderung an den Kerhólakambur vergangene Woche einen Adler in der Luft fotografiert hatte, ist die Frage aufgekommen, ob auf der Esja neuerdings Seeadler nisten.
Die Esja von Reykjavík aus gesehen. Foto: Páll Stefánsson.
„Als ich von der Klippe in die Schlucht heruntersah, um Fotos zu machen, sah ich auf einmal den Adler, der etwas in seinen Klauen trug,“ erzählte Emil visir.is.
Emil drückte im richtigen Moment ab und erwischte den Adler, der einen Eissturmvogel erbeutet hatte – die Hauptnahrungsquelle der Raubvögel. Emil verlor den Adler aus den Augen, aber er glaubt, dass er auf die Klippen zugeflogen ist, wo er möglicherweise sein Nest hat.
Wenn dies der Fall ist, wäre das eine große Neuigkeit, denn Seeadler sind eine bedrohte Spezies und haben seit dem Beginn des 20. Jh. in der Region nicht mehr genistet.
„Ich habe noch nie von Adlern auf der Esja gehört, zumindest nicht an der Südseite,“ sagte Emil. „Auf der Nordseite am Hvalfjörður hatte ich schon mal einen Adler gesehen, aber das ist schon ein Paar Jahre her. Vielleicht sind sie zurückgekommen um nun zu bleiben,“ spekulierte er.
Hier lesen Sie mehr über Seeadler in Island, und hier finden Sie Emils Foto.
DT
Wer wurde am 16. November 1857 in Möðruvellir in Island geboren, war Jesuiten-Priester und Schriftsteller und starb am 16. Oktober 1944 in Köln?
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