Erdbeben im Norden und Süden Islands

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Erdbeben im Norden und Süden Islands

Nordwestlich von Gjögurtá am Rande des Fjords Eyjafjörður in Nord-Island, wurden bei einem Erdbeben 3,0 bis 3,5 Punkte auf der Richterskala gemessen. Die Erdstöße waren in umliegenden Gemeinden wie Dalvík, Ólafsfjörður, Siglufjörður und im Tal Svarfaðardalur zu spüren. Laut mbl.is sind Erdbeben dieser Stärke in dieser Gegend weit verbreitet.

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Eyjafjörður. Foto: Páll Stefánsson.

Zwei Erdbeben ereigneten sich in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag auch in der Nähe von Reykjavík. Das erste Beben, 3,6 auf der Richterskala, um 00:29 Uhr. Sein Herd lag 1,7 Kilometer ost-südöstlich des Helgafell. Das zweite passierte etwa eine halbe Stunde später und war 4,2 Punkte stark. Sein Herd war 2,8 Kilometer südöstlich des Helgafell. Das zweite Beben konnte in den Wohnvierteln der Hauptstadt und den umliegenden Orten deutlich gespürt werden.

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Kleifarvatn. Foto: Eygló Svala Arnarsdóttir.

Geologe Páll Einarsson erklärte gegenüber mbl.is: „Der Herd lag außerhalb der tektonischen Platte, die durch den See Kleifarvatn und im Osten auf dem Mittelatlantischen Rücken verläuft. Das Gestein ist in dieser Gegend weniger durch seismische Tätigkeit bearbeitet, weshalb Erdbeben deutlicher gefühlt werden können. Die Erdbeben wurden durch Energiefreisetzung in der Erdkruste und Bewegung in einer Verschiebung hervorgerufen.”

Laut Einarsson ist es nicht möglich vorherzusagen, ob in den nächsten Tagen weitere Erdbeben in der Hauptstadtregion zu spüren sein werden.

Weitere Informationen über seismische Aktivitäten in Island finden Sie auf der Internetseite des Icelandic Met Office.

Hier lesen Sie mehr zu Erdbeben im vergangenen Monat.

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