Warf Generaldirektor Blick in Finanzen von Parlamentarier?

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Warf Generaldirektor Blick in Finanzen von Parlamentarier?

Gestern früh wurde Gunnar Andersen, Generaldirektor der Finanzaufsichtsbehörde Islands (FSA), fristlos entlassen. RÚV sagt, der Grund für die fristlose Kündigung sei, Gunnar habe heimlich Informationen über Guðlaugur Þór Þórðarson, einen Abgeordneten der Unabhängigkeitspartei und früherer Gesundheitsminister, eingeholt. Der Ex-Generaldirektor bestreitet, solche Informationen erhalten zu haben und betont, er sei unschuldig.

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Bankenviertel in Reykjavík. Foto: Bernhild Vögel

Laut RÚV kam ein Mitarbeiter von Landsbanki vor zwei Tagen mit Informationen zur finanziellen Situation des ehemaligen Ministers zu Gunnar nach Hause. Guðlaugur Þór, eine Leitfigur der oppositionellen Unabhängigkeitspartei, sagte, er wisse nichts darüber und auch nicht, ob die Sache wahr sei.

Die offizielle Begründung lautet, Gunnar habe nicht lückenlos mitgearbeitet, was seine Vergangenheit bei Landsbanki betrifft. Gunnar Andersen war jahrelang einer der Topmanager von Landsbanki, und in dieser Eigenschaft gründete er einige Offshore-Gesellschaften, Unternehmen, die damals nicht an die FSA gemeldet worden sind. Gunnar Andersen behauptet, er habe in Übereinstimmung mit der gängigen Praxis gehandelt, und niemand habe ihn illegaler Aktivitäten in Zusammenhang mit seinem früheren Job bezichtigt.

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